Porträt einer Frau – Symbolbild zum Beitrag über Ursachen, Vorbeugung und Behandlung von Mundfalten

Was kann man gegen Mundfalten tun? Ursachen, Vorbeugung und Behandlung

Feine Fältchen über der Oberlippe, eine tiefere Nasolabialfalte oder Mundwinkel, die nach unten ziehen: Mundfalten gehören zu den Hautveränderungen, die Patientinnen und Patienten in der Dermatologie am Starnberger See häufig ansprechen. Was sich dagegen tun lässt, hängt davon ab, um welche Falten es sich handelt und wodurch sie entstehen. Dr. med. Monique Stengel, Fachärztin für Dermatologie, erklärt, was im Alltag zur Vorbeugung beitragen kann und welche ärztlichen Behandlungen je nach Befund infrage kommen.

Welche Mundfalten gibt es?

Nicht jede Falte rund um den Mund ist gleich. Für die Wahl einer für Sie passenden Maßnahme ist die Unterscheidung wichtig:

  • Plisseefalten oder Lippenfältchen sind feine, meist senkrechte Linien über der Oberlippe und gelegentlich unter der Unterlippe. Lippenbewegungen, UV-Strahlung und die natürliche Veränderung der Haut können zu ihrer Ausprägung beitragen. Sie werden umgangssprachlich auch „Raucherfältchen“ genannt.
  • Nasolabialfalten verlaufen von den Nasenflügeln zu den Mundwinkeln. Sie sind häufig statisch geprägt; Haut- und Volumenveränderungen können ihre Tiefe beeinflussen.
  • Mundwinkelfalten oder Marionettenfalten ziehen von den Mundwinkeln in Richtung Kinn. Sie können zusammen mit Veränderungen des Gewebes im unteren Gesicht auftreten.

Die Falten sehen unterschiedlich aus und haben nicht dieselben Ursachen. Deshalb gibt es keine einzelne Behandlung, die für alle Mundfalten gleichermaßen passt.

Dr. med. Monique Stengel Teamanspruch für ästhetische Ergebnisse

Vorbeugung: Was Frau Dr. Stengel im Alltag gegen Mundfalten empfiehlt

„Das Wichtigste ist das Vorbeugen“, sagt Dr. med. Monique Stengel. Nicht alle Einflüsse auf die Haut lassen sich vermeiden. Einige Gewohnheiten können jedoch helfen, vorzeitige Hautalterung zu begrenzen.

Sonnenschutz – auch wenn es bewölkt oder kühl ist

UV-Strahlung trägt maßgeblich zur vorzeitigen Hautalterung, dem Photoaging, bei. Ein geeigneter Sonnenschutz kann UV-bedingte Hautschäden begrenzen. Dr. Stengel verwendet selbst täglich Lichtschutzfaktor 50+: „Ich bin auch mal spontan draußen und habe dann nichts dabei – so muss ich einfach nicht mehr daran denken.“

Ob im Winter immer LSF 50 nötig ist, hängt auch vom Alltag ab. Wer viel Zeit im Freien verbringt, sollte Gesicht und Lippen schützen; für die Lippen eignet sich ein Pflegestift mit UV-Schutz. Wer sich überwiegend in Innenräumen aufhält, benötigt nicht automatisch den höchsten Lichtschutzfaktor. Bei einer Neigung zu Pigmentflecken oder einer Hautkrebsvorgeschichte ist konsequenter Sonnenschutz besonders wichtig. Bei Fragen zur persönlichen Empfehlung kann eine dermatologische Beratung helfen.

Hautpflege mit passenden Wirkstoffen

Frau Dr. Stengel nennt Retinoide, Hyaluronsäure und Antioxidantien als mögliche Bestandteile einer abgestimmten Hautpflege. Retinoide sind Vitamin-A-Abkömmlinge und können – abhängig von Wirkstoff und Produkt – bei feinen Linien und der Hautstruktur eingesetzt werden. Sie können die Haut aber auch reizen und sind nicht für jede Haut geeignet. Bei Unsicherheit, empfindlicher Haut oder bestehenden Hautproblemen sollte die Auswahl ärztlich besprochen werden. Retinoide sollten in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Hyaluronsäure in Pflegeprodukten bindet Feuchtigkeit und kann feine Trockenheitsfältchen vorübergehend weniger auffällig erscheinen lassen. Antioxidantien wie Vitamin C kommen in manchen Produkten ergänzend zum Einsatz. Die passende Pflege richtet sich nach Hauttyp und Verträglichkeit.

Schlafposition, Ernährung und Lebensstil

Rückenschlafen vermindert den direkten Druck des Gesichts auf das Kissen. Frau Dr. Stengel ordnet das pragmatisch ein: „Das ist häufig gar nicht so leicht – man ist entweder Rückenschläfer oder eben nicht.“ Für Seiten- und Bauchschläfer können speziell geformte Kissen aus Schaumstoff einen Versuch wert sein, um den Druck auf das Gesicht zu verringern. Eine garantierte Vorbeugung gegen Falten sind sie nicht.

Auch starke Gewichtsschwankungen können die Gesichtskonturen verändern. Dr. Stengel empfiehlt eine ausgewogene, mediterran geprägte Ernährung mit Gemüse, Obst und Quellen ungesättigter Fettsäuren, etwa Olivenöl. Eine bestimmte Ernährungsweise kann Mundfalten nicht gezielt verhindern oder beseitigen, ist aber Teil eines gesundheitsbewussten Lebensstils.

Rauchen schädigt die stützenden Strukturen der Haut und kann vorzeitige Hautalterung begünstigen. Häufige Lippenbewegungen beim Rauchen können die Lippenfältchen zusätzlich sichtbar machen. Alkohol kann die Haut austrocknen; maßvoller Konsum ist daher sinnvoll. Ausreichend Erholung und ein guter Umgang mit Stress unterstützen das allgemeine Wohlbefinden, auch wenn sich daraus keine direkte Wirkung auf einzelne Falten versprechen lässt.

Porträt einer Frau mit Blick auf die Mund- und Lippenpartie

Welche Behandlungen bietet die Dermatologie am Starnberger See gegen Mundfalten an?

Sind Mundfalten bereits ausgeprägt, kann Vorbeugung allein sie nicht glätten. In der Dermatologie am Starnberger See bespricht Frau Dr. Stengel nach einer Untersuchung und einem ausführlichen Aufklärungs- und Beratungsgespräch, welche Möglichkeiten zum Faltentyp, zur Hautbeschaffenheit und zum persönlichen Behandlungsziel passen. Dabei werden auch die medizinische Vorgeschichte, mögliche Risiken und Alternativen berücksichtigt.

Botulinumtoxin bei mimisch bedingten Fältchen

Feine Plisseefalten um den Mund können teilweise durch die Aktivität der Lippenmuskulatur geprägt sein. In geeigneten Fällen kann ärztlich verabreichtes Botulinumtoxin die Muskelaktivität vorübergehend reduzieren. Auch bei bestimmten hängenden Mundwinkeln kann es erwogen werden. Die Mundregion ist funktionell anspruchsvoll: Mimik, Sprechen und Essen müssen bei der Planung berücksichtigt werden. Die Wirkung hält bei Faltenbehandlungen üblicherweise einige Monate an; Dauer und Ergebnis unterscheiden sich individuell.

Mehr Informationen finden Sie auf der Praxisseite zur Botulinumtoxin-Behandlung .

Hyaluronsäure bei Nasolabial- und Mundwinkelfalten

Bei statisch geprägten Falten oder Volumenverlust kann eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure infrage kommen. Das betrifft je nach individuellem Befund etwa Nasolabial- oder Mundwinkelfalten. Auch die Konturierung anderer Gesichtsbereiche kann bei der ärztlichen Planung eine Rolle spielen. Ob eine Unterspritzung geeignet ist, lässt sich erst nach einer Untersuchung beurteilen.

Weitere Informationen bietet die Praxis auf ihrer Seite zur Faltenbehandlung .

Skinbooster, Microneedling und Laser

Bei feinen Fältchen und Veränderungen der Hauttextur können weitere Verfahren besprochen werden. Skinbooster werden mit kleinen Injektionen in die Haut eingebracht. Microneedling – auf Wunsch in Kombination mit PRP oder Exosomen aus Eigenblut – und fraktionierte Laserbehandlungen können je nach Befund ebenfalls Teil eines Behandlungskonzepts sein. Diese Verfahren verfolgen unterschiedliche Ziele und sind nicht für jede Haut und jede Falte geeignet.

RISIKEN UND GRENZEN ÄSTHETISCHER BEHANDLUNGEN

Porträt einer Frau – Symbolbild zu Risiken und Grenzen ästhetischer Behandlungen gegen Mundfalten

Kein medizinischer oder kosmetischer Eingriff ist völlig frei von Risiken. Nach Injektionen können zum Beispiel Blutergüsse, Schwellungen, Rötungen oder Asymmetrien auftreten. Welche Risiken im Einzelfall zu berücksichtigen sind, hängt von der Methode und der individuellen Situation ab. Ein bestimmtes Ergebnis kann nicht garantiert werden. Vor einer Behandlung sollten Nutzen, Grenzen, Risiken und Alternativen verständlich besprochen werden.

Für Behandlungen im Mundbereich sind neben ästhetischem Urteilsvermögen gute Kenntnisse der Gesichtsanatomie wichtig. Die Funktion der Lippen – etwa beim Sprechen, Essen und Lächeln – gehört in die Behandlungsplanung.

Häufige Fragen zu Mundfalten

Konsequenter, zur Situation passender Sonnenschutz, eine verträgliche Pflege und der Verzicht auf Rauchen können helfen, vorzeitige Hautbelastungen zu reduzieren. Ernährung, Schlafposition und Kissenwahl können ergänzend berücksichtigt werden; eine sichere Faltenvermeidung versprechen sie nicht.

Das hängt davon ab, wie viel Zeit Sie draußen verbringen und welche individuellen Hautrisiken bestehen. Frau Dr. Stengel nutzt selbst täglich LSF 50, weil sie dadurch nicht je nach Tagesplan umdenken muss. Bei längeren Aufenthalten im Freien sowie bei Pigmentflecken oder einer Hautkrebsvorgeschichte ist konsequenter Schutz besonders sinnvoll.

Das hängt vom Faltentyp ab. Bei mimisch bedingten Lippenfältchen kann Botulinumtoxin erwogen werden; bei Volumenverlust oder statisch geprägten Falten kann Hyaluronsäure infrage kommen. Skinbooster, Microneedling oder Laser verbessern die Hautqualität. Welche Option am besten zu Ihnen passt, klären Frau Dr. Stengel und Kollegen in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Praxisteam der Dermatologie am Starnberger See

Beratung zu Mundfalten bei Frau Dr. med. Monique Stengel und Kollegen in Starnberg

Sie möchten wissen, welche Maßnahmen für Ihre Haut sinnvoll sind? Dr. med. Monique Stengel ist Fachärztin für Dermatologie und auf ästhetische Dermatologie sowie dermatologische Lasermedizin spezialisiert. In der Dermatologie am Starnberger See werden Faltenbehandlungen nach individueller Untersuchung und ausführlicher Aufklärung geplant.

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